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Wandelanleihen I Risikoärmer handeln

Wandelanleihen bieten mehr Sicherheit für konservativere Wertpapieranleger. Gewinnmitnahmen bei geringerem Risiko.

Warum dies so ist erfahrt ihr in diesem Artikel.

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Wandelanleihen werden von Aktiengesellschaften ausgegeben. Neben dem Anspruch auf Rückzahlung des Nennwerts am Laufzeitende, sowie des Koupons, hat man zusätzlich ein Wandlungsrecht in eine bestimmte Anzahl von Stammaktien der emittierenden Gesellschaft.

Die Wandelanleihe bietet also einen Zusammenschluss aus Anleihe und Wertpapier, da man von beiden Entwicklungen profitieren kann.

 

Wandelanleihen bieten mehr Sicherheit für konservativere Wertpapieranleger, die trotzdem an den Gewinnen von Wertpapieren teilhaben möchten. Zusammengefasst also "Gewinnmitnahmen bei geringerem Risiko".

 

Die Faustregel besagt, dass Wandelanleihen

- Aufwärtstrends zu 2/3 und

- Abwärtstrends zu 1/3 mitmachen.

 

Man bekommt entweder den Nennwert + Koupon zum Ende der Laufzeit jeweils ausbezahlt, oder man nimmt vorher bereits sein Wandlungsrecht in Anspruch und verkauft seine Wandelanleihe bei höheren Aktienkursen.

 

Der Haken an der Sache ist jedoch, dass es für kleine Investoren nur schwer ist an solche Wandelanleihen heranzukommen. Sie werden meist erst ab einem Anlagevolumen von mehreren 100.000 Euro vergeben.

Seit einiger Zeit etabliert sich jedoch auch ein ETF vom Herausgeber SPDR  (WKN A12CZS) in dieser Sparte, welcher über so gut wie jeden Broker zu handeln ist.

 

Wer sich also für Wandelanleihen interessiert und nach einer Möglichkeit für ein Investment sucht, sollte sich diesen ETF mal genauer anschauen.


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