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Futures verständlich erklärt

Terminkontrakte oder Futures werden von zahlreichen Investoren tagtäglich erfolgreich eingesetzt und sind vor allem bei Tradern sehr beliebt. In diesem Artikel erkläre ich dir, wie man Futures einsetzt und was diese kennzeichnet.

 

 

Ich persönlich handle viel mit Futures. Hauptsächlich jedoch mit financial futures und bestimmten Währungspaaren. 

(forex-market)


Bei Futures (auch als Terminkontrakt oder Kontrakt bezeichnet), handelt es sich um börsengehandelte & standardisierte Termingeschäfte.

Futures gehören zur Finanzprodukt-Familie der Derivate. (diese werden wir übrigens nächste Woche genauer unter die Lupe nehmen)

 

Der Handel mit Future Kontrakten lässt sich durch folgende wesentliche Punkte kennzeichnen:

  • standardisierter Basiswert
  • Kontraktgröße
  • die als Einsatz zu hinterlegende Margin
  • Hebelwirkung
  • Kaufpreis & Verkaufspreis und der sich darauf ergebende Gewinn oder Verlust

Je nach dem zur Grunde liegendem Basiswert unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Futures-Arten

  • financial futures, auf Wertpapiere wie beispielsweise Aktien, Indizes oder Devisen
  • commodity futures, auf Rohstoffe wie beispielsweise Erdöl, Getreide oder Gold

Der aktuelle Kurs eines Futures unterliegt ausschließlich der freien Preisbildung aus Angebot und Nachfrage an der jeweiligen Börse.

Bei der Eröffnung eines Futures Kontraktes, also wenn du ein Futures kaufen oder verkaufen möchtest, kommt ebenfalls wie auch bei den bereits bekannten Optionsscheinen eine Hebel-Wirkung zum Einsatz.

Man muss nämlich nur einen Bruchteil des Wertes als Margin hinterlegen, um handeln zu können. Der Hebel wird von der Börse bestimmt an der das jeweilige Futures gehandelt wird.

 

Der Unterschied zu Optionsscheinen

Der wesentliche Unterschied zwischen Optionsscheinen und Futures liegt in der sogenannten Ausübung.

Unter der Ausübung versteht man, dass der Käufer sein Anspruch auf Kauf oder Verkauf ausübt.

Optionsscheine als bedingte Termingeschäfte können aber müssen nicht ausgeübt werden; Futures als unbedingte Termingeschäfte müssen ausgeübt werden.

Um diese Ausübung auch zu gewährleisten, wird die sogenannte Margin von durchschnittlich 5 Prozent hinterlegt.

 

Ich persönlich handle viel mit Futures. Hauptsächlich jedoch mit financial futures und bestimmten Währungspaaren. (forex-market)

 

Und nun noch ein Fact am Ende: Das Handelsvolumen von Derivaten übersteigt oftmals deutlich das Volumen des eigentlich Basiswertes. Gerade bei Rohstoffen ist dies oftmals der Fall. Das heißt also es wird mehr Volumen gehandelt, als überhaupt real verfügbar ist.


Lukas Kümmerle Investor Schule