Facebook I Warum die Aktie unterbewertet ist & oft falsch verstanden wird

Facebook steht in der Presse immer noch hart in der Kritik für den Datenskandal und den Missbrauch sämtlicher Nutzerdaten. Einige "Investoren" behaupten bereits, das die Ära von Facebook vorüber ist. Warum dies nicht so ist und Facebook oftmals falsch verstanden wird; ein Überblick.

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"Facebook hat sein potential noch nicht annähernd ausgeschöpft

 

Die Leute vergessen, dass das Unternehmen mehr ist, als nur die Plattform."


Was macht das Unternehmen?

Das Unternehmen betreibt seit der Gründung im Jahr 2004 einige sehr bekannte Plattformen aus dem Bereich der Social-Media Anwendungen.

Facebook besitzt eine riesige Anzahl von durchschnittlich 1,5 Milliarden monatlichen Nutzern. Der Social-Media Konzern besitzt also eine enorm große Reichweite.

"Facebook ist nicht nur Facebook "

Zu Facebook gehören die bekannten Social-Media Dienste Whats-App, Instagram und viele weitere Tochterfirmen.

Facebook ist in der heutigen Zeit der Digitalisierung zu einer Art "Sprachrohr" für die Außenwelt geworden, indem man seine persönlichen Gedanken und Gefühle mit der ganzen Welt online teilen und anschließend diskutieren kann.

Konkurrenz & Branche & Risiken

Konkurrenz hat Facebook im Bereich Social Media einige.

Jedoch sind die Plattformen Instagram, Whats-App und auch Facebook immer noch am beliebtesten. Plattformen wie LinkedIN, XING, Skype, oder Twitter haben eine weit aus geringere Nutzerzahl, was sie nicht zu schlechteren Unternehmen macht. Die Marktmacht hält jedoch eindeutig Facebook und seine Töchterfirmen. Die Nutzer des Dienstes Instagram steigen von Monat zu Monat und gilt mittlerweile als "Das Produkt" von Facebook

 

Zukunftsprognose

Facebook wird Ende 2019 anfangen sämtliche Plattformen Schritt für Schritt zu monetarisieren, ohne dabei das eigentliche Nutzererlebnis zu verschlechtern.

Somit wird Facebook nicht darauf angewiesen sein, seine Nutzerzahlen unbedingt rasant zu steigern.

Facebook kann in den kommenden Jahren die Stärken ausspielen, die sie sich bis zum heutigen tag erarbeitet haben.

Instagram und Whats-App sind bereits jetzt nicht mehr aus den Köpfen der jungen Generation weg zu denken und werden auf kurze und mittelfristige Sicht auch nicht so einfach verschwinden. 

Der CEO von Facebook, Mark Zuckerberg ist meines Erachtens ein sehr guter Geschäftsführer.

Facebook sieht sich auch fortlaufend immer wieder nach "den Instagrams`und Whats-App`s von Morgen" um und kauft gerne aussichtsreiche Start-ups auf.

Die Aufarbeitung des Datenskandals wird Facebook ebenfalls zu Gute kommen, da sie, wenn auch gezwungenermaßen, am Ende ein sehr gutes Datenschutz-System haben werden.

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Wertentwicklung der Aktie von November 2015 bis heute

 

Quelle: finanzen.net


Meine Meinung:

Ich werde Facebook auf lange Sicht weiter kaufen. Ich denke, dass dem Unternehmen noch rosige Zeiten bevorstehen werden, sobald sie sich von dem Datenschutz-Skandal erholt haben. Zuckerberg hat angekündigt, das die Aufarbeitung bis Ende 2019 abgeschlossen sein wird, was ich persönlich für realistisch und ehrlich empfinde.

Der Vorgang mag also vielleicht noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, wird sich aber meiner Auffassung nach auszahlen.

Das beste Argument für die Aktie sind immer noch die hervorragenden Margen und die Profitabilität.

Facebook hat die besten Trümpfe derweilen auch noch nicht ausgespielt. Denn Instagram, Whats-App und Co. sind bis heute nicht ansatzweise stark monetisiert worden, als es theoretisch möglich wäre.


Lukas Kümmerle, Investor Schule