Aktuelle Politische Risikofaktoren für die Weltwirtschaft

Ist die Party an der Börse erst einmal vorbei?

Viele internationale Konflikte drücken momentan das allgemeine Börsenklima und die Kurse gehen allesamt nach unten.

Politische Risiken nehmen zu und verunsichern auch die Anleger immer weiter.

 

DAS GANZE HAT EINE VIELZAHL VON GRÜNDEN:

 

Brexit Risiko

  • Kommt noch ein Abkommen zwischen Großbritannien und der EU, oder wird es doch auf einen harten Brexit hinauslaufen? Diese Frage stellen sich viele Anleger bereits seit längerer Zeit und die Angst auf einen harten Brexit trübt das Investitionsklima.

 

politisch angespannte Situation in Deutschland

  • Die großen beiden Volksparteien verlieren immer mehr Zuspruch und die Bürger des Landes werden immer unzufriedener mit der Politik im eigenen Land. Die Oppositionsparteien gewinnen immer mehr an Zuspruch und die GroKo rennt von einer Krise in die Nächste. Dies wirkt sich auch auf die Stimmung an der Frankfurter Börse aus, da manche Investoren bei entsprechend schlechten Ergebnissen bei Landtagswahlen auch auf Neuwahlen spekulieren. Politische Unsicherheiten dämmen nämlich erfahrungsgemäß immer das Investitionsklima ein.

 

Brandherd USA

  • Die FED hat bereits zum dritten Mal in diesem Jahr den Leitzins angehoben, was die Anleger wiederum verunsichert.
  • Die Steuerverherrlichung durch Trump seine Steuerpolitik zur kurzfristigen Erleichterung der Unternehmen.
  • Trump`s Vorhaben zur Aufkündigung des NAFTA Abkommens (gegen den Besitz von Langstreckenraketen) mit Russland

 

Handelskrieg zwischen China und USA

  • China und die USA überziehen sich seit fast einem Jahr mit immer größer werdenden Strafzöllen
  • Weiterhin droht Trump auch immer wieder der EU mit höheren Strafzöllen, vor allem auf die Automobilindustrie

 

Italiens Schuldenfalle

  • Italiens neuer Haushaltsplan ist bereits von der EU Kommission abgelehnt worden. Hintergrund sind neue Schulden, die Italien machen möchte, um neue Reformen innerhalb des eigenen Landes durchzusetzen. Statt einer Neuverschuldung von 0,8 %, sieht die Regierung nun eine Neuverschuldungs-Quote von 2,4 % vor. Dies wäre alleine nicht wohl nicht so schlimm, jedoch hat Italien nach Griechenland den zweitgrößten Schuldenberg zu bewältigen. Sollte Italien also zahlungsunfähig werden, könnte dies ein Griechenland 2.0 auslösen, so denken zumindest ein Großteil der Investoren.

 Wie du also siehst gibt es momentan eine ganze Reihe von geopolitischen Risiken. 

 

Ich persönlich stecke jedoch den Kopf nicht in den Sand, sondern schaue optimistisch in die Zukunft.

Die Zeit wird zeigen, wie sich die anbahnenden Konflikte entwickeln werden. Es heißt also aufmerksam die Geschehnisse zu verfolgen und richtig zu handeln.

Jedoch bin ich auch nicht naiv, gegenüber der aktuellen Lage und sichere mich für anstehende Eventualitäten ab.

Wie man das genau macht, lernst du übrigens in unserem Kurs, welcher bald erscheinen wird.

 

Viele Grüße vom Kapitalmarkt und einen guten Start in die neue Woche.